Schlagzeilen von Vogtland-Anzeiger.de
Meldungen aus den Rubriken:
| >> Fußball | >> Sport-Thema |
| >> Handball | >> Ringen |
| >> Wassersport | >> Leichtathletik |
| >> Volleyball | >> Judo |
| >> Gewichtheben | >> Weitere Sportarten |
Fußball-Ergebnisdienst
| 1. Bundesliga | >> Ergebnisse und Tabelle... |
| 2. Bundesliga | >> Ergebnisse und Tabelle... |
| 3. Liga | >> Ergebnisse und Tabelle... |
| Regionalliga Nord | >> Ergebnisse und Tabelle... |
| Oberliga Süd | >> Ergebnisse und Tabelle... |
Täglich aktuelle Nachrichten
Täglich aktuelle Nachrichten bekommen Sie mit unserem RSS-Feed. Kopieren Sie einfach den Link in Ihren Feed-Reader oder legen Sie ihn als dynamisches Lesezeichen in Ihrem Browser an. >> RSS-FEED: Vogtland-Sport.de
>> RSS-FEED: Vogtland-Anzeiger.de
>> Unsere Nachrichten auf Ihrer Seite
>> Service: Was ist RSS?
VFC Plauen beendet Saison auf Platz sieben
Revanche gelang dem Team des Chemnitzer FC im letzten Regionalliga-Punktspiel der Saison beim VFC Plauen für die erlittene 1:3-Hinrundenniederlage. Vor 1502 Zuschauern gewann Chemnitz zwar nicht unverdient, doch das Siegtor fiel durch einen mehr als fragwürdigen Foulelfmeter, den der Ex-Plauener Andreas Richter sicher verwandelte.
Damit schafften die Vogtländer den angepeilten abschließenden Saisondreier nicht und verloren mit 0:1. Zudem beendete der CFC mit seinem sechsten Saison-Auswärtssieg die Erfolgsserie des VFC Plauen, der seit dem 1. April ungeschlagen war. Die zweite Regionalliga-Saison endet für Plauen auf einem siebten Tabellenplatz, an dem im Herbst des vergangenen Jahres nicht ein Mal die kühnsten VFC-Optimisten geglaubt hatten. Plauen begann mit drei Veränderungen gegenüber dem 3:1-Auswärtssieg in der Vorwoche bei Hertha BSC II. Für Felix Bachmann begann René Schulze, für den verletzten Thomas Boden spielte Robert Schröder in der Innenverteidigung und für Robert Böhme gehörte Steven Sonnenberg zur Anfangsformation. In seinem letzten Spiel für den VFC Plauen war Marcus Hoffmann nochmals Mannschaftskapitän.
Plauen hätte mit einem Sieg noch in der Endabrechnung auf Rang fünf vorrücken können und der CFC hätte Platz drei in der Abschlusstabelle aus eigener Kraft geschafft – und das gelang Chemnitz. Beide Mannschaften starteten verhalten ins Spiel, den Kickern beider Teams merkte man die lange und Kräfte zehrende Saison an. Insider munkelten schon nach den ersten Minuten, „hier ist die Luft raus.“ Und so war es dann auch über die gesamten neunzig Minuten, von wenigen Ausnahmen abgesehen.
Vor allem die VFC-Elf schien in der ersten Hälfte der ersten Halbzeit nicht auf dem Platz zu sein. Und nach einer knappen Viertelstunde dann auch schon der Siegtreffer für den Chemnitzer FC. Ein abgewehrter Schuss trudelt durch den Plauener Strafraum, Martin Hoßmang und Kevin Hampf laufen dem Ball entgegen. Dabei kommt Hampf zu Fall, ohne erkennbares Foulspiel des Plaueners. Doch der Schiedsrichter wollte eines gesehen haben und zeigte auf den Punkt. Von diesem verwandelte Andreas Richter souverän ins obere Eck zum 1:0. Der CFC blieb am Drücker. Doch VFC-Keeper Christian Person verhinderte mit drei Glanztaten den Ausbau der CFC-Führung. Zunächst parierte er einen Garbuschewski-Schuss aus 25 Metern großartig, danach war er bei den Kopfstößen von Richter und Hampf auf den Posten.
Der VFC in dieser Phase des Spieles zwar bemüht, aber ohne zwingenden Zug zum gegnerischen Tor. Daniel Rupf verfehlte mit seinem Linksschuss knapp das Chemnitzer Tor und in der 43. Minute blieb die Pfeife des Schiedsrichters stumm, als René Schulze im Gästestrafraum von Trehkopf gehalten wurde. Zudem wurden die Plauener von nicht nachvollziehbaren Schiedsrichterentscheidungen benachteiligt.
Druckvoller startete der VFC in Halbzeit zwei, wollte früh den Ausgleich. Als der nicht gelang, war nach 65 Minuten der Dampf aus der Partie. Zumal die zahlreichen Wechsel dem Spielfluss nicht wie erhofft förderlich waren. Doch in der Nachspielzeit wäre dann dem VFC beinahe doch noch der Ausgleich gelungen. Plauen hatte den vierten Eckstoß und alle VFC-Spieler, einschließlich Torwart Person, waren im oder am Chemnitzer Strafraum. Den an die Ecke folgenden Kopfstoß von Hoffmann parierte CFC-Schlussmann Pentke und hielt damit die drei Punkte fest. Trotz der abschließenden Saisonniederlage kann der VFC Plauen auf eine erfolgreiche Punktspielsaison 2009/2010 zurück blicken. 50 Punkte und der bereits nach dem 31. Spieltag gesicherte Klassenerhalt sind der verdiente Lohn für eine starke Saison, insbesondere eine ganz starke zweite Serie.
Ronald Färber, Trainer Plauen: „Das Spiel war geprägt von vielen Fehlpässen und Müdigkeit auf beiden Seiten. Wir haben die ersten 20 Minuten total verschlafen, waren noch nicht richtig auf dem Platz und haben wohl dadurch den Elfmeter bekommen. Ob es tatsächlich einer war, konnte ich nicht erkennen. Man hat gemerkt, dass nach der schweren Halbserie die Beine der Spieler schwer wurden. Letztendlich zählen die 50 Punkte, die wir haben. Wir haben den Klassenerhalt geschafft – für den Verein, die Region und die Stadt Plauen – und das ist wichtig.“ Gerd Schädlich, Trainer Chemnitz: „Es war für uns ein schmuckloser Auswärtssieg. Wir hatten Chancen, sind aber leichtsinnig mit ihnen umgegangen. So bin ich mit dieser Leistung nicht zufrieden, dafür aber mit dem Ergebnis.“ M. R.
Weitere Meldungen und Bilder vom letzten Spieltag am Montag im Vogtland-Anzeiger.
2010-05-30



