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Skispringen: Ulrike Gräßler drei Mal Zweite

Die Skisprung-Vizeweltmeisterin Ulrike Gräßler hat sich mit zwei zweiten Plätzen beim Kontinentalcup-Finale auch den zweiten Platz in der Gesamtwertung gesichert. Die 22-Jährige aus Klingenthal musste sich bei den Springen im polnischen Zakopane nur der überragenden Athletin der Saison, Daniela Iraschko, geschlagen geben. Die Österreicherin, die 13 der 18 Saisonspringen für sich entschied, gewann mit 1644 Punkten überlegen die Gesamtwertung.

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Richard Freitag - und dann kommt lange nichts

Schwach: Die sächsischen Skispringer wurden gestern beim Team-Wettkampf der Deutschen Jugendmeisterschaften in Klingenthal Fünfte - hinter Bayern, Thüringen, Bayern II und Baden-Württemberg. Peinlich: Der Rückstand auf Bayern betrug über 100 Punkte, der Rückstand auf Bayern II immer noch über 30 - und dort sind zwei Athleten gestürzt. Peinlich auch: Der derzeit beste sächsische Skispringer der Jugend 16 und 17 wurde gerade 15 und ist eigentlich ein Nordisch Kombinierter: Tom Lubitz vom VSC Klingenthal. Das sächsische Skispringen springt buchstäblich hinterher. Mit Richard Freitag hat Sachsen ein Riesentalent. Und dann? Dann kommt lange nichts. Irgendetwas läuft schief im Freistaat Sachsen in puncto Skispringen.

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Rodewischer bestimmen auf Heimschanze Niveau

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Der Ranglistenwettkampf in Rodewisch im Skispringen am Samstag an den Steinbergschanzen war ein voller Erfolg. Bei dem winterlichen Wetter mit Schneefall und Temperaturen um minus fünf Grad gingen mehr als 60 junge Aktive in Rodewisch aus neun sächsischen Talentzentren an den Start, und das trotz der Ferien im Freistaat. Dabei konnte sich die gastgebende WSG Rodewisch überraschend den mit sehr guten Ergebnissen die inoffizielle Wertung als erfolgreichster Verein sichern.

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Skispringerin Ulrike Gräßler wieder Zweite

Skispringerin Ulrike Gräßler vom VSC Klingenthal hat auch beim zweiten Continentalcup im slowenischen Ljubno Rang zwei belegt. Hinter der diesmal überragenden Daniela Iraschko (AUT) fehlten trotz Steigerung im zweiten Durchgang 14 Punkte zum Sieg.

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Keine Junioren-WM: Richard Freitag liegt flach

"Falsche Krankheit, falscher Zeitpunkt. Alles falsch, alles Mist. Aber am meisten ärgert es mich für Richard. Der Junge war so gut drauf. Und jetzt das", schüttelt Peter Grundig den Kopf. Der Landestrainer Skisprung ist dicht dran am größten sächsischen Sprungtalent und weiß genau, wie es jetzt in Richard Freitag aussieht. "Er ist niedergeschlagen. Aber wird werden ihn wieder aufbauen", so Grundig. Eine bakterielle Mittelohrentzündung hat den 18-Jährigen umgehauen. Von Donnerstag bis Samstag lag er in Erlabrunn in Krankenhaus am Tropf. Nun ist er zumindest schon wieder zu Hause.

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Dirk Thiele: "Medaillenchancen bei zwei Prozent"

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Er zählt zu Deutschlands renommiertesten Experten im nordischen Skisport, wurde für seine Arbeit während der Olympischen Sommerspiele in Peking gemeinsam mit Sigi Heinrich mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet: Dirk Thiele (57). Ob als Buchautor oder als Live-Kommentator - kaum einer kennt gerade die Skisprung-Szene besser als der Sportreporter. Gemeinsam mit dem VSC-Marketingexperten r Gerd Siegmund (36) kommentiert Thiele für den Sportsender Eurosport leidenschaftlich und auch kritisch die Wettkämpfe der Schanzenadler. Auch bei Team-Tour mit dem Skisprung-Weltcup in Klingenthal am 3. Februar wird er im Einsatz sein. Mit VSC-Pressesprecher Sascha Brand sprach er über die aktuelle Situation der deutschen Skispringer und seine Erwartungen für die Team Tour und die Olympischen Winterspiele.

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Ulrike Gräßler: Sechstes Springen, sechster Podestplatz

Sechs Springen im Continental-Cup haben die Frauen in dieser Saison absolviert. Sechs Mal stand Ulrike Gräßler vom VSC Klingenthal auf dem Podest. Sie, die Österreicherin Daniela Iraschko und die Norwegerin Anette Sagen bestimmen die Szenerie nach Bleiben. Zum vierten Mal in Folge standen die drei Frauen auf dem Podest. Ihre Gesamtführung musste die Klingenthalerin allerdings an Daniela Iraschko abtreten. Die Österreicher bleibt die Dominatorin bei den Damenwettkämpfen. Für ihren dritten Sieg am Freitag in Notodden (Norwegen) reichten ihr Weiten von 99 und 102,5 Metern (272,5 Punkte), um Ulrike Gräßler (95/94m; 239,5 Pkt) und Anette Sagen (89,5/97m; 232,5 Pkt) auf die Plätze zu verweisen.

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Alex Ziron: "Dank an alle Helfer und Partner"

Die Aufräumarbeiten sind fast abgeschlossen, der Trainingsalltag erhält wieder Einzug an der modernsten Großschanze der Welt. Nach dem erfolgreichen Sommer Grand Prix der Skispringer mit 8700 Zuschauern am Samstag, hat Veranstalter VSC Klingenthal eine erste Bilanz gezogen. OK-Chef Alexander Ziron: "Es war insgesamt eine tolle Veranstaltung, an der es vor allem aus organisatorischer Sicht wenig auszusetzen gibt. Unsere Freunde vom Weltverband FIS haben uns ausdrücklich gelobt, waren auch von der Atmosphäre in Klingenthal begeistert. Ich denke, wir haben die Weichen für weitere hochkarätige Veranstaltungen gestellt und unseren Ruf als erstklassiger Veranstalter unterstrichen."

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Ahonen:Reden ist Silber, Schweigen Gold

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Die Mütze tief in der Stirn. Die hellbraune Soft-Shell-Jacke bis zum Kinn hochgezogen. Kautabak unter der Lippe und ein grimmiger Blick: Finnlands Skisprungstar Janne Ahonen steigt in der Klingenthaler Vogtland Arena in den Willi und fährt Richtung Schanzenturm. Der Schweiger ist wieder da. Ein Lächeln huscht im nicht über das Gesicht. Während seine finnischen Teamkollegen lachen und scherzen, gibt sich der 32-Jährige gewohnt wortkarg. So ist er: Leise, aber erfolgreich. In Klingenthal holen sich die Finnen den letzten Schliff für den Olympia-Winter, der in sechs Wochen im heimischen Kuusamo beginnt.

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Das Knie: Schmitt springt nicht

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Das Finale im Sommer-Grand-Prix der Skispringer am Freitag und Samstag in Klingenthal ist angelaufen. Gestern Vormittag trainierten die Norweger und die Franzosen bereits im strömenden Regen. Doch der macht den hartgesottenen Athleten nichts aus. Doch nicht das Wetter ärgerte er die Organisatoren des VSC Klingenthal, viel mehr waren es die Berichte aus dem Team der deutschen Skisprung-Nationalmannschaft: Ohne Vizeweltmeister Martin Schmitt sowie Georg Späth und Michael Neumayer geht der Wettkampf über die Bühne.

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Skispringen: Mathe zu Olympia unerwünscht

Die neuen „Mathematik-Regeln“ im Skispringen werden im kommenden Olympiawinter nicht eingeführt. Das bestätigte Gian Franco Kasper, Präsident des Internationalen Skiverbandes FIS, im Rahmen der traditionellen Herbstssitzungen in Zürich. „Permanente Regeländerungen erfordern mehr Tests und werden nicht vor der Saison 2010/2011 eingeführt“, sagte Kasper.

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Ulrike Gräßler - die Beste im Sommer

Skisprung-Vizeweltmeisterin Ulrike Gräßler hat am Tag nach ihrem vierten Saisonsieg nur Platz vier beim Continentalcup in Lillehammer belegt, aber zum Abschluss der Sommertour die Spitze in der Gesamtwertung erfolgreich verteidigt. Die 22-Jährige aus Klingenthal verpasste auf der mit Matten belegten Olympiaschanze von 1994 nach einem Sprung auf nur 89,5 Meter den Sieg. Zuvor hatte sie mit der Tagesbestweite von 101,5 Metern geglänzt.

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Ulrike Gräßler zeigt es allen

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Doppelsieg für Ulrike Gräßler bei den beiden Continental-Cups am Wochenende in Bischofsgrün. Die Klingenthalerin gewann am Samstag vor der Schweizerin Bigna Windmüller und am gestrigen Sonntag vor der Japanerin Ayumi Watase und Magdalena Schnurr aus dem Schwarzwald.

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Kircheisen: "Meine Akkus sind völlig leer"

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Der entkräftete Team-Olympiadritte Björn Kircheisen vom Bundesstützpunkt Klingenthal beendet die Kombinierer-Saison vorzeitig. Bundestrainer Hermann Weinbuch strich ihn aus dem Aufgebot für das Weltcup-Finale am kommenden Wochenende in Oslo. Kircheisen hatte beim Weltcup in Lahti vorzeitig aufgegeben, nach ärztlicher Diagnose sind seine Energiespeicher leer. "Es war nur eine Quälerei, nach zwei Kilometern war die Kraft weg. Die Batterie ist runter, meine Energiespeicher sind leer. Ich kann nicht mehr", sagte er nach dem Weltcup.

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"Für Kuusamo war es hervorragend"

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Es gab Einstände in Weltcup-Saisons, die für die beiden sächsischen Kombinierer-Asse Björn Kircheisen und Eric Frenzel deutlich schlechter ausfielen. Beide haben sich auf Anhieb für Olympia in Vancouver qualifiziert und strahlten wie die Sonne in der finnischen Finsternis. Frenzel stand als Dritter sogar zwei Mal auf dem Podest. "Das war Kuusamo und Kussamo war immer bisschen kurios. Der erste Wettkampf, der Wind und eine ungeliebte Schanze. Dafür war es mehr als nur ordentlich", lachte Kircheisen, der auf die Plätze zehn und sechs kam. Zwar konnten die Deutschen keinen der beiden Weltcups gewinnen, doch sie zeigten, wo die Richtung hingeht. Gerade der Sonntag: Tino Edelmann Zweiter, Frenzel, Dritter, Kircheisen Sechster, Johannes Rydzek Zehnter und Georg Hettich Zwölfter. Fünf Athleten unter den Top 12. So geschlossen trat keine Nation auf.

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Björn Kircheisen: "Sprünge fühlen sich gut an"

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In Klingenthal ist Winter, zumindest von den Temperaturen her. Knackige minus fünf Grad zeigte gestern früh das Thermometer, als sich die deutschen Kombinierer in den Willi setzten und auf die Schanze in der Vogtland Arena fuhren. Fünf Wochen vor Beginn der Weltcup-Saison ist Vize-Weltmeister Björn Kircheisen gemeinsam mit dem A-Kader der deutschen Nordisch Kombinierten zum letzten Mal in heimatlichen Gefilden unterwegs. Noch bis heute Vormittag trainiert das Team in Klingenthal zum letzten Mal in der Vorbereitung auf Matten, danach geht es in den Schnee.

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"Zwecke" Hanf überflügelt alle

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Paul Hanf (Schülerklasse 15/ WSV Warmensteinach) und Philipp Mauersberger (Schülerklasse 14/SSV Geyer) haben am langen Samstag der Nordischen Kombination in Klingenthal beim 11. Internationalen Deutschen Sommercup der Zweikämpfer für Heimsiege des Bundesstützpunktes Klingenthal gesorgt.

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Björn Kircheisen siegt in Oberstdorf

Der Olympia-Zweite Björn Kircheisen hat die deutschen Kombinierer am Donnerstagabend beim Sommer-Grand Prix in Oberstdorf zu einem Dreifach-Erfolg geführt. Der 26 Jahre alte Sachse aus Johanngeorgenstadt gewann die Konkurrenz mit einem Sprung und einem 15 Kilometer langen Lauf mit Inlineskates mit vier Sekunden Vorsprung vor dem WM-Zweiten Tino Edelmann (Zella-Mehlis), der vor dem Sachsen die schnellste Laufzeit erzielte.

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Gert-Dietmar Klause: Eroberer von Schweden wird 65

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Als sich Gert-Dietmar Klause am 4. März 1975 in seinem schwedischen Hotelzimmer von seinem Zimmer-Kollegen Gerhard Grimmer in die Nacht verabschiedete, tat er das mit den Worten: "Morgen schlafe ich hier als Wasalauf-Sieger ein." Beide lachten und gingen zu Bett. Zu utopisch klang das Unterfangen. So steht es in Grimmers Buch "Die weiße Spur", das bereits 1981 erschien. Einen Tag später, am 5. März, trat es genauso ein. Klause wurde Wasalaufsieger in damaliger Rekordzeit von 4:20,29 Stunde - als erste Deutscher und erster Nicht-Skandinavier überhaupt. Er ist bis heute der einzige Deutsche, der den bedeutendsten Volkslauf der Welt von Sälen nach Mora über 90 Kilometer gewann. Heute feiert Klause wieder, nämlich seinen 65. Geburtstag.

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Rösch: "Irgendwann bin ich wieder Weltklasse"

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Er hat am Freitagabend noch mit seinen Kameraden beim missratenen Staffel-Auftritt in Vancouver gelitten. Am Samstagvormittag stand er dann schon an der Startlinie zum 38. Kammlauf in Klingenthal-Mühlleithen. Dort lief er die 25 Kilometer in der freien Technik und gewann. Unser Redakteur Thomas Nahrendorf nutzte die Chancen, schnappte sich Rösch nach dem Zieleinlauf und sprach mit ihm über seine Saison, Vancouver und die Zukunft.

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Skilanglauf: Warten auf weiße Flocken

Es gibt ein Sprichwort rund um den Aschberg: „In Klingenthal gibt es zwei Jahreszeiten. Winter und strenger Winter.“ So gesehen erlebt die vogtländische Stadt gerade eine neue Zeitrechnung. Die erste Dezember-Woche ist um – und weit und breit ist kein Flöckchen zu sehen. Stattdessen bestimmt April-Wetter die Szenerie: Sieben Grad Wärme und Regen. „Das ist schon zum Haare raufen. Anderorts sind sicher manche froh, dass der Winter auf sich warten lässt. Aber hier sind die Leute wirklich traurig über dieses Mistwetter“, weiß Andreas Hille, Leiter des Bundesstützpunktes Klingenthal. Zwar soll es in den kommenden Tagen gerade in den Höhenlagen kräftig schneien, doch für den ersten Wettkampf der Skilangläufer kommt das zu spät. Den traditionellen Saisonauftakt auf „Rund um den Kiel“, der für Sonntag geplant war, hat der VSC gestern abgesagt.

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